Große Orders brauchen Gegenparteien. Diese liegen dort, wo gehäuft Stops sitzen — knapp über Hochs und unter Tiefs. Der Markt läuft diese Liquiditätszonen gezielt an, greift die Stops ab und dreht. Genau das ist Wyckoffs Spring (unter dem Tief) bzw. Upthrust (über dem Hoch): der Fehlausbruch, der die schwache Hand schüttelt.
Trader setzen ihre Stop-Orders an naheliegende, „offensichtliche" Stellen: knapp über einem Swing-Hoch (Stops der Shorts) und knapp unter einem Swing-Tief (Stops der Longs). Diese geballten Stops sind Liquidität — die Gegenseite, die große Akteure brauchen, um ihre Position zu füllen. Deshalb wird der Kurs oft genau dorthin getrieben.
Über einem Swing-Hoch warten Buy-Stops (Stops der Shorts + Ausbruchskäufer). Der Markt sweept darüber, füllt Verkäufer und dreht nach unten.
Unter einem Swing-Tief warten Sell-Stops (Stops der Longs + Ausbruchsverkäufer). Der Markt sweept darunter, füllt Käufer und dreht nach oben.
Wählen Sie eine Richtung und tippen Sie die Ereignisse an. Sehen Sie, wie der Kurs die Liquiditätszone anläuft, die Stops abgreift und dreht — und wie der CHoCH die Wende bestätigt.
Tippen Sie ein Ereignis im Chart oder einen Chip darunter an.
Der Liquidity Grab ist das Herzstück beider Sprachen — und in Wyckoff ein alter Bekannter.
Der Liquidity Grab schüttelt genau die ab, die dem Ausbruch hinterherjagen. Mit Wyckoff-Augen wird er handelbar.